myVideo.tv

Sons of Anarchy exklusiv auf MyVideo

Montag, 29. September 2014

Schlafmangel verhindert Traumfigur!

Weniger als sechs Stunden Ruhe bringen Chaos in Energiehaushalt - Wer zu wenig schläft, bringt seinen Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht, was zur Gewichtszunahme führt. "Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass sich auch partieller Schlafentzug auf das Körpergewicht auswirkt", so Sharon M. Nickols-Richardson von der Pennsylvania State University. Menschen, die abnehmen möchten, sollten daher auf ausreichend Schlaf achten. In den USA sind mehr als 35 Prozent der Erwachsenen übergewichtig und 30 Prozent schlafen weniger als sechs Stunden pro Nacht.

Hormonhaushalt beeinträchtigt

Nickols-Richardson und ihr Team haben anhand einer Analyse von Patientendaten ermittelt, dass Schlafentzug den Hormonhaushalt beeinträchtigt. Das appetitanregende Ghrelin und das appetitzügelnde Leptin sind dann nicht mehr in der Balance. "Mangelnder Schlaf beeinflusst die Appetitregulation", bestätigt Hubertus Himmerich, Projektleiter beim Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum für Adipositas-Erkrankungen in Leipzig.
Dem Experten nach haben Menschen, die nur vier oder fünf Stunden schlafen, weniger Leptin im Blut. Das Hormon, das die Energiezufuhr reguliert, wird vermindert gebildet. Der Gegenspieler Ghrelin wird dann möglicherweise zuviel gebildet. "Wenn man zu wenig schläft, wird der Appetit angestachelt", sagt Himmerich. Ob das bei einmaligem Schlafentzug relevant ist, weiß man allerdings noch nicht, so Himmerich. Menschen, die regelmäßig zu kurz schlafen, neigen hingegen zu Übergewicht, haben die Forscher in den USA nun belegt.

Zu viel Schlaf ebenfall schlecht

"Für einen Erwachesenen in unserem Kulturkreis sind sieben Stunden Schlaf normal - je weniger man schläft, desto höher ist das Risiko Übergewicht zu bekommen", erklärt Himmerich. Vor 50 Jahren haben die Deutschen im Schnitt mehr geschlafen. Inzwischen wird im TV mehr Unterhaltung geboten. "Man erschöpft sich auch nicht mehr durch körperliche Arbeit. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass man heute vermindert schläft - diese Entwicklung kann auch mit ein Grund dafür sein, dass es mehr Übergewichtige gibt als noch vor 50 Jahren."
Aber auch zu viel Schlaf kann zu Übergewicht führen. Wer neun oder zehn Stunden täglich schläft, verbringt viel Zeit im Bett und bewegt sich wenig. Bei zu kurzem Schlaf spielen auch nicht nur die Hormone eine Rolle. Denn eine müde Person ist auch nicht motiviert, sich viel zu bewegen. "Müdigkeit führt dazu, dass man sich schlapp fühlt und sich zu wenig bewegt. Dadurch baut man auch weniger Energie ab", weiß Himmerich. Der Mediziner rät dazu, Sport zu treiben. Denn mit Sport könne man auch Stress abbauen. Wenn wir gestresst sind, produzieren wir widerum Hormone, die dazu führen, dass man nicht schlafen kann. Menschen, die unter Dauerstress leiden, haben Schlafstörungen.
Foto: pixeliol.de, Stephanie Hofschlaeger Philadelphia/Leipzig (pte021/29.10.2012/13:55) - pressetext.redaktion, Oranus Mahmoodi,Tel.: +49-30-29770-2519,mahmoodi@pressetext.com

Schönheits-OPs machen nicht attraktiver

Patienten werden nach Eingriff um drei Jahre jünger geschätzt -  Ganz egal ob Faceliftingoder Augenlidstraffung - Schönheitsoperationen, mit denen Alterserscheinungen in den Gesichtern der Menschen bekämpft werden sollen, lassen diese zwar ein wenig jünger, aber nicht attraktiver wirken. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Lenox Hill Hospital in New York. Dem Bericht der Forschergruppe zufolge wird das Altervon Patienten, die sich einer entsprechenden zumeist recht teuren und mitunter auch gefährlichen Operation aussetzen, nach dem Eingriff im Durchschnitt um drei Jahre jünger geschätzt. Die gleichen Personen wirken dabei aber erstaunlicherweise keineswegs attraktiver als zuvor, so das Analyseergebnis.

Attraktiv, jung und dynamisch

"Unsere Gesellschaft hat ein bestimmtes Schönheitsideal, das sowohl für Frauen als auch für Männer gilt. Alle Menschen sind bemüht, möglichst attraktiv, jung und dynamisch zu wirken", erklärt Manfred Rützler, Präsident der Österreichischen Berufsvereinigung für Ästhetische Medizin. Die Attribute "jung" und "attraktiv" gehörten dabei unweigerlich zusammen. "Wir wissen, dass es Menschen, die als attraktiver erachtet werden, im Job leichter haben, mehr bezahlt bekommen und schneller die Karriereleiter hochsteigen", meint Rützler. In Anbetracht dieses Umstands sei es nur logisch, dass immer mehr Menschen mit einem Eingriff liebäugeln, der ihr Äußeres positiv beeinflusst.
Die Möglichkeiten, die die Ästhetische Medizin in diesem Zusammenhang bietet, sind vielfältig. "Eine der häufigsten Operationen, die ich zurzeit durchführe, sind Oberlidstraffungen. Manche Patienten wirken danach um zehn Jahre jünger. Nicht immer ist das aber auch der Grund für den Eingriff", schildert Rützler. Dieser sei oft in rein psychologischen Motiven zu suchen. "Die Betroffenen fühlen sich danach einfach wohler und selbstbewusster. Es gibt keinen Bereich, in dem die Patienten derart genau über Auswirkungen und Nebenwirkungen informiert werden, wie in der plastischen Chirurgie", betont der Experte.

Keine falschen Erwartungen

"Wenn Patienten zu uns kommen, um diese Art von Schönheitsoperation durchführen zu lassen, sage ich ihnen, dass sie danach frischer, energiegeladener und nicht so müde aussehen werden", zitiert das US-Portal LiveScience Studienautor Joshua Zimm vom Lenox Hill Hospital. Auch in der einschlägigen Fachliteratur seien vielfach ähnliche Aussagen zu finden. "Gleichzeitig vermeiden wir aber, ihnen zu sagen, dass wir sie um soundsoviele Jahre jünger oder gar attraktiver machen können. Wir wollen schließlich keine Erwartungen wecken, die wir nicht erfüllen können", so Zimm.
Dem Fachmann zufolge ist es unbedingt erforderlich, der Frage nach einer möglichen Steigerung der Attraktivität nach Schönheitsoperationen durch weitere Forschungen auf den Grund zu gehen. "Die aktuelle Studie ist relativ klein. Eine größer angelegte Analyse könnte womöglich einen signifikanteren Unterschied aufzeigen, was die entsprechende Wirkung einer Person vor und nach einer Operation betrifft", erläutert der Studienautor.
Foto: pixelio.de, JenaFoto24.de
New York (pte002/06.08.2013/06:05) - pressetext.redaktion - Markus Steiner - Tel.: +43-1-81140-317 - steiner@pressetext.com

Schulerfolg ist auch eine Frage des Lebensstils

Jetzt ist es bald wieder so weit: Die Sommerferien sind vorbei. Und der Schulalltag hat sowohl die Kinder als auch deren Eltern wieder fest im Griff. Doch die Zeit des Tobens, Spielens und Sporttreibens sollte nicht mit dem ersten Schultag enden. Denn durch den Lebensstil lassen sich die Schulnoten um mindestens eine Notenstufe verbessern. Noten hängen nicht alleine nur vom Lernpensum ab. Auch das Umfeld und der Lebensstil können helfen, den Lernstoff besser zu behalten und in der Schule leichter mitzukommen. Heute weiß man, dass zum Beispiel Spielen und Sport treiben keine sinnlosen Beschäftigungen sind, sondern für die geistige und körperliche Entwicklung ebenso wichtig wie Vokabeln lernen und Mathematik pauken.
Zahlreiche Studien, die in dem Ratgeber „Was Kinder schlau und glücklich macht“, Herbig Verlag zusammengefasst wurden, belegen, dass Lebensstil und häusliches Umfeld nicht nur die Zufriedenheit und Ausgeglichenheit beeinflussen, sondern die Kinder auch – sozusagen nebenbei – konzentrierter und leistungsfähiger machen und somit eine ganze Menge zum Gelingen der Schulzeit beitragen können. Einen besonders großen Einfluss haben nach Meinung der Expertin neben Sport und Spiel vor allem Ernährung, Schlafverhalten und Medienkonsum. Sie ist sich sicher, dass der Lebensstil für mindestens eine Notenstufe – sowohl nach oben als auch nach unten – verantwortlich ist. Das Gute: Sie müssen nicht von heute auf Morgen das Leben Ihrer Kinder völlig umkrempeln: Oft lassen sich schon mit kleinen Lebensstilveränderungen spürbare Effekte erzielen, die sich auch im nächsten Schulzeugnis niederschlagen. Häufig sind es nämlich ganz banale Dinge, die am Ende des Schuljahres über Erfolg oder Misserfolg mitentscheiden können.

1. Frühstück – Startschuss für gute Schulleistungen

Jeder dritte Schüler verlässt morgens ohne Frühstück das Haus. Wer morgens nüchtern  zum Unterricht geht, bekommt schnell Probleme mit der Konzentration und Leistungsfähigkeit, denn unser Gehirn kann ohne Kohlenhydrate nicht effektiv arbeiten. Spätestens ab der zweiten Stunde sind diese Kinder den Mitschülern, die gefrühstückt haben, deutlich unterlegen. In einer Untersuchung an Neun- bis Elfjährigen ließ sich eindeutig nachweisen, dass Schulkinder, die morgens ein vollwertiges Frühstück verzehrt hatten, bei Lernaufgaben deutlich besser abschnitten als Mitschüler, die ohne etwas zu essen in die Schule kamen. Wer zum Frühstück Vollkornprodukte verzehrt, kann sich bis zum Abend besser konzentrieren, macht weniger Fehler und verfügt den ganzen Tag über eine bessere geistige Leistungsfähigkeit hat eine schwedische Studie gezeigt. Ein idealer Schulstart besteht aus Vollkornprodukten (Müsli, Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen), Milchprodukten (Milch, Quark, Joghurt) und Obst (Saft, Obststückchen).

2. Trinken lässt Ideen sprudeln

Die meisten Kinder, die morgens nicht frühstücken, trinken auch nichts vor der Schule. Hier werden ebenfalls wichtige Punkte verschenkt. Grundschüler behalten den Lernstoff nämlich schneller und leichter, wenn sie während des Unterrichts so oft und so viel trinken dürfen, wie sie wollen und auch vom Lehrer noch aktiv zum Trinken aufgefordert werden. Bei Abiturienten brachten die mit der größten täglichen Trinkmenge die besten Leistungen in den Prüfungen. Studenten, die vor der Vorlesung zwei große Gläser Wasser tranken, konnten sich mehr Vorlesungsstoff merken als ihre schlecht mit Flüssigkeit versorgten Kommilitonen. Sie arbeiteten engagierter mit und hatten mehr Freude an der Veranstaltung, so das Ergebnis der Rossbacher Trinkstudie.

3. Schlauer durch Schlaf

Ausreichend Schlaf ist notwendig, um den Lernstoff zu verarbeiten und im Gedächtnis zu speichern. Deshalb bringt Lernen vor der Klassenarbeit nur halb so viel, wenn die Schüler anschließend nicht auch Zeit haben, ausreichend zu schlafen und so den Stoff zu festigen. Die Leistungseinbußen durch Schlafmangel sind beträchtlich. Sechstklässler bringen nur noch die Leistung von Viertklässlern, wenn sie unausgeschlafen sind, stellte Dr. Avi Sadeh von der Universität Tel Aviv fest. Im Schnitt schlafen Schüler mit guten und sehr guten Noten an Schultagen durchschnittlich 25 Minuten länger als ihre Klassenkameraden mit Zensuren im unteren Leistungsbereich.

4. Bewegung bringt entscheidende Vorteile

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Förderung der geistigen Entwicklung ist Sport. So stellt Bewegung, besonders dann, wenn sie die Geschicklichkeit der Kinder fördert, einen enormen Entwicklungsbeschleuniger dar und unterstützt das Denken, Lernen und Behalten. Untersuchungen haben gezeigt, dass z.B. Kinder, die gut balancieren können, nicht nur in Sport, sondern auch in Deutsch und Mathematik fast eine Note besser sind als Schüler mit einem schlechten Gleichgewicht. Auch wer den Schulweg zu Fuß zurücklegt, profitiert davon: Schüler, die sich vor dem Unterricht etwa 20 Minuten gingen, brachten in den ersten beiden Stunden bessere Leistungen, die in etwa einer Notenstufe entsprachen.

5. Medien in Maßen

Je mehr Zeit Kinder und Jugendliche vor dem Fernseher oder Computer verbringen, desto schlechter fallen die Noten aus. Die eindeutig negativen Auswirkungen übermäßigen Fernsehkonsums vor allem auf die Deutsch- und Mathematiknoten sind inzwischen eindeutig belegt. Wird der Fernseher gleich nach der Schule zur „Entspannung“ eingeschaltet, bleibt weniger Gelerntes hängen, denn die Bilderflut behindert das Abspeichern des Schulstoffs. Je mehr Zeit Kinder und Jugendliche vor dem Fernseher verbringen, desto größer ist das Risiko, dass sie als Erwachsene nur einen niedrigen Bildungsabschluss erlangen. Aber: Auch völlige Fernsehabstinenz ist nicht gut für die Schulleistungen. Am besten schneiden Kinder mit einem gemäßigten Fernsehkonsum und einer gezielten Auswahl der Sendungen ab

6. Zeit nehmen für Gespräche und zum (Vor)lesen

Viele Grundschulkinder haben einen zu geringen Wortschatz. Je mehr Sie mit Ihrem Kind sprechen, erzählen, singen oder Geschichten vorlesen, desto besser entwickelt sich die sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Vermeiden Sie eine ständige Geräusch-Berieselung. Wenn den ganzen Tag das Radio oder der Fernseher läuft, leidet die Sprachentwicklung der Kinder enorm. Zeigen Sie Ihrem Kind auch wie spannend Bücher sind. Lesekompetenz ist eine Voraussetzung für den Schulerfolg. Allerdings wird nur noch jedem fünften Kind regelmäßig vorgelesen. Dabei entscheiden oft die ersten, angenehmen Kontakte mit Büchern darüber, ob ein Kind später Spaß am Lesen hat oder nur mit Widerwille zum Buch greift. Diese Weichen sind meist bis zum 12. Lebensjahr gestellt. Auch hier ist das Vorbild der Eltern wichtig. Wenn der Vater höchstens mal in einer Autozeitschrift blättert, ist es schwierig, die Kinder zum Lesen zu ermutigen.
Foto: pixelio.de, Ich-und-Du

Nicht-Erkennen von Stars identifiziert Demenz

Erste Tests erfolgreich durchgeführt - PPA im Frühstadium erkennbar - Menschen zu ersuchen, Fotos von Berühmtheiten wie Elvis Presley oder Prinzessin Diana mit Namen zu versehen, könnte laut einer Studie der Northwestern University dabei helfen, erste Anzeichen einer Demenz zu erkennen. Ärzte setzen derzeit einfache Tests zur Überprüfung der geistigen Leistungsfähigkeit um.
Laut der in Neurology veröffentlichten Erhebung sollte das Erkennen von Gesichtern hinzugenommen werden. Den Wissenschaftlern gelang es in einer kleinen Studie, das Anfangsstadium einer Form von Demenz bei 30 Patienten nachzuweisen. Weitere Tests sind jedoch erforderlich um herauszufinden, ob dieser Diagnoseansatz auch bei anderen Formen der Krankheit eingesetzt werden kann.

Gehirnmasse-Verlust nachgewiesen

Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Personen mit einer frühzeitig einsetzenden Primären Progressiven Aphasie (PPA), Probleme damit hatten, Schwarzweiß-Bilder von 20 Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, Albert Einstein und Martin Luther King zu erkennen. Die Teilnehmer erhielten für jedes erkannte Foto einen Punkt. Gelang es nicht, den Namen zu nennen, wurden sie ersucht, die Person über eine Beschreibung zu erkennen. Im Vergleich mit 27 nicht-dementen Personen schnitten die 30 Teilnehmer mit PPA beim Erkennen schlecht ab.
Völlig normal ist hingegen, ab und zu einen Namen oder ein Gesicht zu vergessen. Jemanden so berühmten wie Elvis Presley nicht zu erkennen, könnte jedoch ein Hinweis auf ein tiefer liegendes Problem sein. Gehirnscans der Teilenehmer mit PPA zeigten einen Verlust von Gehirnmasse in den Bereichen, die für das Erkennen von Gesichtern von Bedeutung sind. Laut der Wissenschaftlerin Tamar Gefen wäre es dann sinnvoll, diesen Test zu denen hinzuzufügen, die derzeit eingesetzt werden, um frühe Formen einer Demenz zu identifizieren.

Gesichtserkennungstest als Erweiterung

Derzeit werden bei Tests Fragen wie nach dem aktuellen Monat oder der Jahreszeit gestellt. Laut Gefen wäre es sinnvoll, den Gesichtserkennungstest als Teil einer ganzen Reihe von Tests einzusetzen. "Es gibt viele Nuancen und Unterschiede bei Demenzerkrankungen. Daher wäre es auch gut, verschiedene Tests durchzuführen." Der Gesichtserkennungstest müsste jedoch für die einzelnen Personen adaptiert werden. Von einem Menschen mit 45 Jahren kann nicht erwartet werden, dass er einen Filmstar aus den 1930er-Jahren erkennt. Genauso dürfte sich ein über 80 Jahre alter Patient mit den derzeit bekannten Popstars nicht auskennen.
Foto: pixelio.de, Thorben Wengert
Chicago (pte015/13.08.2013/11:20) - pressetext.redaktion - Michaela Monschein - Tel.: +43-1-81140-300 - monschein@pressetext.com

Freitag, 26. September 2014

Attraktivitätsforschung für den Alltagsgebrauch

Finanziell lohnt es sich für Kellnerinnen, in rote Kleidung zu schlüpfen: Männliche Gäste werden dadurch großzügiger bei der Bemessung des Trinkgeldes, behaupten französische Forscher. „Männliche Gäste geben grundsätzlich mehr Trinkgeld als weibliche. Darüber hinaus sind sie bei einer Bedienung in Rot um 14 bis 26 Prozent spendabler als bei anderen Farben“, berichten die Studienautoren Nicolas Guéguen und Céline Jacob von der  Université de Bretagne-Sud.
Elf Kellnerinnen in fünf Restaurants wurden gebeten, sechs Wochen lang während der Arbeit T-Shirts in Schwarz, Weiß, Rot, Blau, Grün und Gelb zu tragen. An jedem Wochentag war eine andere Farbe an der Reihe. Den Gästen gegenüber sollten sie sich verhalten wie immer und jedes Mal  dokumentieren, wie viel Trinkgeld sie bekommen hatten. Tatsächlich gaben Männer an den »roten Tagen« mehr, während bei weiblichen Gästen keine Farbwirkung festzustellen war.
Doch ein rotes Kleidungsstück wirkt nicht nur in natura, sondern erhöht die Attraktivität selbst auf einem Foto.  Ein Testlabor an der US-amerikanischen Universität von Rochester: Auf einem Computerbildschirm ist das Foto einer Frau zu sehen. Sie ist Ende 20, trägt ein grünes T-Shirt, hat mittelbraunes, kinnlanges Haar, der Gesichtsausdruck ist neutral. Die Frau wirkt eher unauffällig. „Durchschnittstyp, mäßig interessant“, fällt dementsprechend auch das Urteil eine Gruppe männlicher Testpersonen aus, als das Bild der Frau am Computer erscheint.

Nur rot macht attraktiver

„Attraktiv, tolle Frau“, urteilt eine andere Männergruppe über das gleiche Foto. Die Psychologen um den Wissenschaftler Andrew Elliot hatten lediglich die Farbe des Shirts auf dem ansonsten völlig identischen Foto in ein feuriges Rot verwandelt – und plötzlich war das Interesse geweckt. „Wie hübsch finden Sie die Frau?“, „Würden Sie mit ihr ausgehen?“, „Wenn Sie bei einem Rendezvous mit dieser Frau 100 Dollar in der Tasche hätten, wie viel würden Sie bei dieser Verabredung ausgeben?“ – solche und ähnliche Fragen mussten die Männer nun beantworten. Das Ergebnis: Trug die Frau Rot, wirkte sie deutlich attraktiver. Die Chancen, ein Date zu bekommen, verdoppelten sich und die befragten Männer wären bei einem solchen auch deutlich spendabler gewesen. Umgekehrt funktioniert das Ganze jedoch ebenfalls: Auch Frauen finden einen „Mann in Rot“ besonders attraktiv und würden bevorzugt mit ihm ausgehen „Wir haben nachgewiesen, dass Frauen rot gekleideten Männern mehr Geld und einen höheren sozialen Status zuordnen“, erklärt der Studienleiter Andrew Elliot. 
Rot ist nach den Ergebnissen der Attraktivitätsforschung die einzige Farbe, die attraktiver macht. Auf die Rot reagiert das menschliche Auge hochempfindlich. Kein Wunder, dass diese Farbe sowohl im Straßenverkehr als auch in der Werbung besonders häufig verwendet wird, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Diese Aufmerksamkeit erweckt auch der Träger roter Kleidung. Es braucht also nur den richtigen Griff in den Kleiderschrank, um auch ohne dichtes Haar, volle Lippen, den idealen Busen oder perfekt definierte Muskeln anziehender auf das andere Geschlecht zu wirken.

Schöner durch gesunden Lebensstil

„Schönheit hat gleichzeitig einen ganz engen Bezug zur Gesundheit“, erklärt Dr. Michaela Axt-Gadermann, Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und Autorin des Buchs „Warum Achterbahn fahren attraktiver macht und Schokolade vor Falten schützt“. „Eine aufrechte Körperhaltung, ein entspannter Gesichtsausdruck, volle Lippen, glänzende Haare und ein rosiger Teint signalisieren, dass unserem Gegenüber nichts fehlt – und das zieht uns magisch an. Auch die rote Farbe der Kleidung lässt unseren Teint rosig und gut durchblutet, sprich gesund erscheinen. Viele „Attraktivitätsmerkmale“ lassen sich deshalb nicht nur durch entsprechende Kleidung, sondern vor allem durch einen gesundheitsförderlichen Lebensstil verbessern.“

Gemüseteint wirkt anziehender

Eindrucksvoll belegt das eine britische Studie, die behauptet, dass der Teint in vier Wochen deutlich attraktiver wird, wenn man nur das Richtige isst. Das Forschungsteam um Dr. Ian Stephen von der Universität Nottingham wies nach, dass fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag ausreichen, um innerhalb von einem Monat eine anziehendere Gesichtsfarbe zu bekommen. Teilnehmer sollten am Computer den Hautton auf Fotos so abändern, dass ihnen die abgebildeten Personen möglichst gesund und hübsch erschienen. In fast allen Fällen wurde der Teint deutlich gelblicher, heller und rosiger gewählt als auf dem Originalfoto. Die Grundlage der gelblichen Haut-Nuance bilden natürliche Pflanzenstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen und anschließend in hoher Konzentration in der Haut abgelagert werden. Doch warum wirken die Obst- und Gemüseesser offenbar anziehender? Attraktivität basiert zum Teil auf der Hautfarbe. Der regelmäßige Verzehr karotinoidreicher, roter oder oranger Nahrungsmittel wie Karotten, Tomaten, Wassermelonen oder Aprikosen verleiht dem Teint allmählich eine goldene Färbung, die Männer an Frauen besonders attraktiv empfanden – so das Ergebnis der Untersuchung. Obwohl viele immer noch eine dunkle Sonnenbräune für den Inbegriff der Schönheit halten, scheinen die meisten Menschen instinktiv eine „gesunde“ Gesichtsfarbe, wie sie durch Obst und Gemüse hervorgerufen wird, zu bevorzugen und anziehender zu finden. Angenehmer Nebeneffekt: Die Haut altert langsamer. An der Berliner Charité stellte man kürzlich fest, dass Frauen mit einem hohen Karotinoidspiegel im Blut für ihr Alter deutlich jünger aussehen und weniger Falten aufwiesen.

Sympathie punktete auf der Attraktivitätsskala

„Doch nicht nur mit dem Äußeren lässt sich punkten, auch innere Werte zählen, wenn es um die Einstufung auf der Attraktivitätsskala geht“, meint Michaela Axt-Gadermann. „Sympathie ist hier ein großes Kapital.“ Selbst Menschen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt den Schönheitsnormen entsprechen, werden attraktiver, wenn wir sie mögen. Wenn sie spannende Geschichten erzählen, uns zum Lachen bringen oder hilfsbereit sind, beginnen sie zu strahlen. Freude, Enthusiasmus und Gefühle machen aus einer Durchschnittsperson einen faszinierenden Menschen. Wahre Schönheit kommt also doch von innen und Anziehungskraft geht weit über äußere Merkmale hinaus. Das konnten Forscher der Universität von Wisconsin jetzt sogar wissenschaftlich belegen: Personen, die einander mochten, bewerteten sich automatisch als deutlich attraktiver als diejenigen, die ihnen unsympathisch waren. Unter anderem testeten die Wissenschaftler, wie die Teilnehmer eines Sommercamps die anderen Mitglieder einschätzten. Teamplayer galten besonders häufig als hübsch, Egoisten konnten mit ihrem Äußeren hingegen weniger punkten. Besonders anziehend auf andere wirkt auch, wer Gefühle der Sympathie und Zuneigung nicht nur mit Gesten andeutet, sondern offen ausspricht. Sätze wie „Ich finde dich fantastisch“ zu sagen, macht auch ohne Fitnesstraining und Lippenstift hübscher. Und nicht nur der Lobende erscheint plötzlich interessanter und begehrenswerter – auch der Gelobte blüht unter den warmen Worten auf.
Foto: pixelio.de, Hans-Joachim Schüngeler

Kakao verbessert Blutversorgung des Gehirns

Positive Wirkung vor allem bei älteren Menschen nachgewiesen - Ältere Menschen, die jeden Tag Kakao trinken, können ihre Gehirne länger gesund halten, sagen Forscher derHarvard Medical School. Das Team um Farzaneh Sorond fand heraus, dass bei 60 älteren Personen ohne Demenz zwei Tassen Kakao pro Tag ausreichen, um den Blutfluss im Gehirn zu verbessern. Jene Teilnehmer, die das Experiment wagten, schnitten bei Gedächtnistests besser ab, wie Neurology berichtet.

Flavanole spielen wichtige Rolle

Die aktuelle Studie ist jedoch nicht die erste, die Kakao mit der Gesundheit der Gefäße in Zusammenhang bringt. Die Forscher gehen davon aus, dass dafür zum Teil der hohe Anteil an Flavanolen verantwortlich sein könnte. Für die aktuelle Studie wurden 60 Personen mit einem Durchschnittsalter von 73 Jahren ersucht, zwei Tassen Kakao pro Tag zu trinken. Eine Gruppe erhielt Kakao mit einem hohen Anteil an Flavanolen, die andere Kakao mit nur einem geringen Anteil. Zusätzlich wurden die Teilnehmer ersucht, keine Schokolade zu essen.
Ultraschalltests zu Beginn der Erhebung haben gezeigt, dass die Blutversorgung des Gehirns bei 17 Personen eingeschränkt war. Es gab keinen Unterschied zwischen jenen, die die eine oder andere Sorte Kakao tranken. Je nachdem, welche Art Kakao getrunken wurde, verbesserte sich jedoch bei 88 Prozent der Teilnehmer mit einem eingeschränkten Blutfluss der Zustand und sie schnitten auch bei kognitiven Tests positiver ab. Das galt nur für 37 Prozent der Personen, deren Blutversorgung zu Beginn der Studie normal gewesen war.

Neurovakuläre Kopplung wird erst erforscht

Laut Sorond lernen die Wissenschaftler mehr über die Blutversorgung des Gehirns und die Auswirkungen auf die Denkfähigkeit. "Verschiedene Bereiche des Gehirns benötigen für das Erfüllen ihrer Aufgaben mehr Energie und daher auch eine bessere Blutversorgung. Diese neurovaskuläre Kopplung könnte auch bei Krankheiten wie Alzheimer eine wichtige Rolle spielen", so Sorond. Den fehlenden Unterschied zwischen den beiden Kakaoarten führen die Forscher darauf zurück, dass unter Umständen auch ein anderer Bestandteil des Getränks wirksam wird oder dass nur eine geringe Menge an Flavanolen für einen positiven Effekt notwendig ist.
Foto: pixelio.de, Zarni
Boston (pte014/08.08.2013/11:15) - pressetext.redaktion - Michaela Monschein - Tel: +43-1-81140-300 - monschein@pressetext.com 

Rückenschmerzen - die Volkskrankheit? Was kann man dagegen tun?

Rückenschmerzen sind mittlerweile eine wahre Volkskrankheit geworden. Laut Schätzungen leidet mindestens die Hälfte aller Deutschen mindestens einmal jährlich unter Rückenschmerzen, wobei sich die Schmerzen bei jedem Fünften sogar chronisch entwickeln. Die Ursachen finden sich meist in der ungesunden Lebensweise, wozu Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und auch Stress zählen.


In der Freizeit Rückenschmerzen vorbeugen und behandeln

In der Freizeit muss die überwiegend einseitige Lebensweise, die häufig auch aus dem Berufsleben resultiert, ausgeglichen werden. Viele Menschen haben an ihrem Arbeitsplatz keine oder kaum eine körperliche Bewegung. Daher müssen die Muskeln in der Freizeit durch körperliche Aktivität funktionstüchtig gemacht werden, damit sie erhalten bleiben. Andere Menschen hingegen arbeiten einseitig körperlich. In diesem Fall sollte das überwiegend gestörte Gleichgewicht der Muskeln wiederhergestellt werden, da es sehr wichtig ist, den ganzen Körper zu trainieren. Oftmals sind die einfachsten Dinge optimale Lösungen. Bei einem zügigen Spaziergang beispielsweise wird der gesamte Körper trainiert und obendrein der Kreislauf angeregt.


Worauf sollte geachtet werden?

Die richtigen Bewegungen und Haltungen sind sehr wichtig, um Rückenschmerzen generell vorzubeugen. Dazu zählen das richtige Bücken, Heben sowie Tragen. Zum Abstellen oder Hochheben von Lasten ist es wichtig, immer in die Knie zu gehen und den Rücken dabei gerade zu halten. Lasten sollten zudem beim Tragen stets nahe am Körper gehalten werden. Es gibt einige hilfreiche Tipps zur Rückenschule, die sich zu Herzen genommen werden sollten.
Des Weiteren sollte bei einer sitzenden Tätigkeit auf einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz geachtet werden, der ergonomisch gestaltet ist, um schmerzhafte Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sowie Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, den Armen und Gelenken zu vermeiden. Eine regelmäßige rückenfreundliche Bewegung ist zu empfehlen, jedoch nicht bei akuten Rückenschmerzen.


Geeignete Sportarten

Eine empfehlenswerte Sportart ist Schwimmen, denn hierbei wird der gesamte Rücken trainiert. Auch Gymnastik wirkt sich günstig aus, denn Muskeln und Gelenke werden dadurch wieder ins Lot gebracht. Auch sehr effektiv ist ein gezieltes Krafttraining, um die Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich zu kräftigen. Geeignete Übungen sollten bei Rückenproblemen täglich durchgeführt werden. Geschwächte Muskeln werden dadurch gestärkt und verkürzte gedehnt. Arzt und Physiotherapeut können hierbei das optimale Übungsprogramm erstellen. Körperliche Bewegung ist grundsätzlich gut, doch Überforderung sollte vermieden werden, da der Körper darauf mit Schmerzen reagiert, die auf die persönliche Leistungsgrenze hinweisen.


Massagen und Thermotherapie

Massagen sind sehr geeignet, um Rückenschmerzen vorzubeugen und zu behandeln, denn dadurch werden verspannte Muskeln gelockert, die Durchblutung wird verbessert, Stoffwechselvorgänge werden aktiviert und letztendlich setzt eine Entspannung auf der körperlichen und seelischen Ebene ein. Die Thermotherapie wirkt ebenso sehr effektiv bei Rückenschmerzen, wobei der eine Kälte und der andere Wärme bevorzugt. Kälte lindert insbesondere verletzungsbedingte und entzündliche Schmerzen. Mit Wärme kann zum Beispiel vor einer Massage behandelt werden, um die Muskulatur zu lockern. Moorbäder wirken zudem sehr vorbeugend bei Rückenschmerzen.