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Montag, 30. April 2012

Ernährung

Zuviel rotes Fleisch verringert die Lebenserwartung


(pte) Wissenschaftler des National Cancer Institute haben neue Beweise dafür gefunden, dass das Essen von viel rotem und verarbeitetem Fleisch die Gesundheit schädigt. Fleischliebhaber erhöhten ihr Sterberisiko bei allen Todesarten innerhalb eines Zeitraumes von zehn Jahren.
Mehr weißes Fleisch stand im Gegensatz dazu mit einem leicht verringerten Sterberisiko im Zusammenhang. Die in den Archives of Internal Medicine veröffentlichte Studie wertete die Daten von mehr als 500.000 Menschen aus.
Die Forscher wiesen nach, dass jene, deren Ernährung die größte Menge an rotem oder verarbeitetem Fleisch enthielt, allgemein über ein erhöhtes Sterberisiko verfügten. Vor allem wiesen diese ein deutlich erhöhtes Risiko in den Bereichen Krebs und Herzerkrankungen im Vergleich zu denen auf, die am wenigsten aßen. Die größten Fleischesser nahmen rund 160 Gramm Fleisch zu sich. Die Sparsamsten lagen bei nur 25 Gramm. Jene, die am meisten weißes Fleisch aßen, hatten allgemein ein niedrigeres Sterberisiko und auch ein geringeres Risiko bei Krebs- und Herzerkrankungen.
Berechnungen ergaben, dass elf Prozent der Todesfälle bei Männern und 16 Prozent der Todesfälle bei Frauen durch eine entsprechende Umstellung der Ernährung verhindert werden könnten. Die Krebs verursachenden Substanzen entstehen bei der Verarbeitung von Fleisch bei hohen Temperaturen. Fleisch gehört zu den Hauptquellen gesättigter Fette, die ihrerseits mit Brustkrebs und kolorektalen Krebserkrankungen in Zusammenhang gebracht werden. Weniger Fleischkonsum steht im Gegensatz dazu mit einer Verringerung der Risikofaktoren bei Herzerkrankungen, niedrigerem Blutdruck und niedrigeren Cholesterinwerte in Verbindung. In der gleichen Ausgabe von Archives of Internal Medicine argumentiert Barry Popkin von der University of North Carolina, dass das Essen von rotem Fleisch auch gesundheitliche Vorteile bringt.
Aussender: pressetext.austria, Redakteur: Michaela Monschein
Bild: (c) pixelio / M. Hauck

Montag, 23. April 2012

Das hilft bei Haut- und Haarproblemen Drucken E-Mail
Bestimmte Vitamine & Mineralstoffe können Haut & Haare verschönern.


Wirkstoff   Dosierung   Wirkung  enthalten in 
Biotin  2,5 - 5 - (10) mg   die Haare wachsen schneller, werden fester, hilft gegen brüchige Fingernägel  Nüssen, Mandeln, Sojabohnen 
Eisen  10 bis 15 mg  Bei Eisenmangel wirkt die Haut blass und grau.Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen von Haarausfall, Eisen sorgt für volles Haar  Rotem Fleisch (Rind, Lamm), Ei, Soja, Erbsen, Bohnen  
Panthotensäure  5 mg  Zögert Ergrauen der Haare hinaus, sorgt für Glanz, verbessert die Haarstruktur  Geflügelfleisch, Milch, Pilze, Spargel, Hülsenfrüchten 
Zink  12 bis 15 mg  Zinkmangel führt zu Hautunreinheiten, Wunden heilen schlechter, Haarausfall kann auftreten, Zink ist wichtig für das Haarwachstum und die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems  Weizenkleie, Muscheln, rotem Muskelfleisch, Nüssen 
Silizium (Kieselerde)  20 mg  wichtig für die Straffheit des Bindegewebes und für kräftiges Haar. Der Haarbalg braucht für die Haarbildung Silizium  Vollkornprodukte, Naturreis, Trockenobst, Nüsse, Pilze, LeberVollkorn-produkte, Naturreis, Trockenobst, Nüsse, Pilze, Leber 
Selen  50 bis 150 µg  Vor allem wichtig für die Kopfhaut, Selenshampoos helfen wirksam gegen Schuppen  Leber, Muskelfleisch, Fisch, Vollkorn-produkte, Milch 
Schwefel    Schwefel hilft gegen Hautunreinheiten,Schwefelmangel führt zu stumpfem Haar  Eier, v.a. Eigelb, Fleisch, Fisch, Käse 
 
Fasten und die Wirkung auf Verjüngungshormone Drucken E-Mail
Täglich fünf kleine Mahlzeiten zu essen ist eine häufige Empfehlung für ein gesundes Essverhalten. Doch möglicherweise lässt uns diese Aufteilung der Mahlzeiten schneller altern. Häufige Mahlzeiten verhindern nämlich die Ausschüttung der verjüngend wirkenden Wachstumshormone.
Fasten bzw. das Ausfallen lassen von Mahlzeiten wirkt sich hingegen günstig auf unser Hormonsystem aus: Nur während längerer Nüchternphasen sinkt der Blutzuckerspiegel und dadurch auch der Spiegel des blutzuckersenkenden Hormons Insulins ab.
  
Insulin, das immer dann von der Bauchspeicheldrüse abgegeben wird, wenn wir etwas essen, hemmt die Ausschüttung von verjüngenden Wachstumshormonen. Nüchternheit und ein niedriger Insulinspiegel hingegen veranlassen den Körper, das Wachstumshormon (Somatotropes Hormon STH) frei zusetzen. Wenn wir fasten, werden Wachstumshormone von der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse abgegeben und sind in unserem Organismus wahre Tausendsassas, was ihre verjüngende Wirkung angeht.
Bereits 1990 konnte der amerikanische Arzt Dr. Rudman nachweisen, dass unter dem Einfluss der Wachstumshormone:
· die Muskelmasse zu nimmt
· Fettpölsterchen abgebaut werden
· Das Immunsystem gestärkt wird
· Die Haut straffer wird
· Falten wieder glatt werden
· Die Knochendichte zu nimmt
Sie müssen, um von der verjüngenden Fastenwirkung zu profitieren, sich nicht mit komplizierten Diäten quälen. Schon das Streichen einzelner Mahlzeiten verlängert die Nüchternphasen und verbessert so die Ausschüttung der Wachstumshormone. Den besten "Verjüngungseffekt" erzielen Sie dabei, wenn Sie das Abendessen oder das Frühstück ausfallen lassen (dinner- oder breakfast-cancelling) oder auch gelegentlich Fastentage einhalten.
Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in dem Buch
"Die Kunst, länger zu leben", Herbig Verlag

Freitag, 13. April 2012

Apfelsaft schützt vor Herzinfarkt Drucken E-Mail
© Berny / Pixelio
© Berny / Pixelio
Täglich ein Apfel hält den Arzt fern - besagt schon ein altes Sprichwort. Den Beweis für die Richtigkeit hat jetzt erstmals eine Untersuchung der University of California erbracht. In einer klinischen Studie der University of California konnte die Wissenschaftlerin Diane Hyson und ihr Team belegen, dass der Genuss von äpfeln oder Apfelsaft das Risiko einer Herzerkrankung verringern kann. Ähnlich wie Tee oder Rotwein scheinen auch äpfel durch ihren hohen Gehalt an so genannten Antioxidantien bestimmte Veränderungen des "schlechten" LDL-Cholesterins zu verhindern und dadurch vor einer Arterienverkalkung zu schützen.
25 Männer und Frauen, die an der Untersuchung teil nahmen, mussten zunächst sechs Wochen lang täglich 360 Milliliter - das entspricht etwa zwei Gläsern - Apfelsaft trinken und weitere sechs Wochen täglich zwei äpfel mit Schale essen. Die Forscher bestimmten nach dieser Zeit, wie schnell der Blutfettstoff Cholesterin unter dem Einfluss einer Chemikalie zerfällt. Je langsamer das Cholesterin zerfiel, desto größer war der Schutz vor Gefäßverkalkungen und Herzinfarkt. Am besten wirkte Apfelsaft. Er konnte die Veränderungen des Cholesterinmoleküls um 20 Prozent bremsen.
Überraschend war, dass die positive Wirkung bereits nach nur sechs Wochen Apfelsaftgenuss eintrat. "Diese kleine Ernährungsänderung könnte eine ganz wichtige Rolle für eine gesunde Herzdiät spielen," so Hyson.
 

Mittwoch, 4. April 2012

Weniger Essen....länger leben?!

Weniger essen - länger leben Drucken E-Mail
Fasten scheint das Altern zu verlangsamen und Leben zu verlängern - darauf weisen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen hin.
Tiere - durch Fasten zum Methusalem
Bereits in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts konnte der amerikanische Ernährungswissenschaftler McCay das Leben von Laborratten durch eine Einschränkung der Kalorienzufuhr um mehr als 50 Prozent verlängern. Die Ratte, welche das Experiment  am längsten überlebte, wurde 1800 Tage alt. Das entspricht einer menschlichen Lebensdauer von etwa 200 Jahren.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch der amerikanische Alternsforscher Roy Walford. Sowohl durch Studien an Mäusen, Ratten und Affen, als auch durch Untersuchungen beim Menschen konnte Walford zahlreiche Hinweise dafür finden, dass weniger essen oder abnehmen das Leben verlängern kann. Er propagiert deshalb schmale Kost als Rezept zum jung bleiben. Erfolgreich getestet hat er diese Ernährungsempfehlung zuerst an Labormäusen.
Versuchstiere, die auf schmale Kost gesetzt wurden und bis zu 40 Prozent weniger Futter als ihre Käfignachbarn bekamen, lebten doppelt so lange wie die gut genährten Artgenossen. Die Mäuse, die sich täglich satt fressen durften, bauten schneller ab, bekamen ein stumpfes Fell und eine faltige Haut - typische Alterserscheinungen.
Auch schlanke Menschen leben länger
Der Würzburger Alternsforscher Franke stellte in seinen Untersuchungen über das Essverhalten rüstiger Hundertjähriger fest, dass die meisten vitalen Alten ihr Leben lang mäßige Esser und im allgemeinen bis auf wenige Ausnahmen schlank gewesen waren. >>Die pro Tag zugeführte Kalorienmenge der Uralten (...) schwankt etwa zwischen 1200 und 1900 Kalorien täglich.<< Zudem gaben die >>fitten Alten<< an, auf blähende, schwere und saure Speisen während ihres ganzen Lebens verzichtet zu haben. Sie haben ihr Leben lang überwiegend leicht verdauliche Nahrungsmittel zu sich genommen. Möglicherweise haben sie bereits durch ihr Essverhalten den Grundstein für ihr langes Leben gelegt.